Dienstag, 22. August 2017

Das Leben, Zimmer 18 und Du

Titel: Das Leben, Zimmer 18 und Du
Autor: Nancy Salchow
Verlag: heyne
Seiten: 328

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Von der heilenden Kraft der Liebe

Für Nancy Salchow bricht eine Welt zusammen, als binnen kürzester Zeit sowohl ihr Zwillingsbruder als auch ihre Mutter an Krebs sterben. Geschüttelt von Panikattacken, sieht sie keinen anderen Ausweg, als sich in eine psychiatrische Klinik einweisen zu lassen. Hier nimmt ihr Schicksal eine entscheidende Wende: Sie begegnet ihrer großen Liebe, die ihr die Kraft gibt, aus dem Burnout und der Depression herauszufinden. Ein Buch, das Mut macht und zeigt, dass das hellste Licht manchmal erst dann sichtbar wird, wenn man die Dunkelheit gesehen hat. 

Meine Meinung: 
Kurz nachdem der Zwillingsbruder von Nancy an Krebs gestorben ist, stirbt auch ihre Mutter an der selben Krankheit. Nach und nach merkt Nancy Salchow, dass sie die Zeit doch mehr mitgenommen hat, als  angenommen. Daher sieht sie keinen anderen Ausweg als sich zur weiteren Therapie in eine Klinik einweisen zu lassen. Während einer Depressionsrunde begegnet sie Bastian, der ebenfalls zur Behandlung dort ist. Die beiden verstehen sich auf Anhieb und schon bald wird Bastian der rettende Anker für Nancy.

Der Schreibstil von Nancy Salchow hat mir sehr gut gefallen. Dabei hat sie ihre eigene schwierige Geschichte in ein überaus ehrliches Buch zu verpacken. Sie berichtet schonungslos über ihre Zeit in der Klinik mit allen Höhen und Tiefen. Umrahmt wird die Geschichte dabei mit Textausschnittes aus dem Tagebuch ihrer Mutter, die zu Beginn von Martins Krankheit entstanden sind, die E-Mails zwischen Nancy und Bastian und die Briefe an Haucke.

Zum Thema Depressionen hätte ich mir teilweise etwas mehr Tiefgang gewünscht. Klar wurden immer wieder die Panikattacken, die Träume sowie eine plötzlich einsetzende Traurigkeit geschildert, allerdings hätte ich mir noch mehr Informationen über das Thema gewünscht, da es in unserer heutigen Gesellschaft doch sehr präsent ist.

Das Cover besticht mit seiner Schlichtheit und passt perfekt zur Geschichte.

Das Buch ist durch das Thema sicherlich keine leichte Kost, trotzdem würde ich es jedem empfehlen zu lesen. Nancy Salchow zeigt durch ihre eigene Geschichte, dass man aus dem Loch der Depressionen sehr wohl wieder rauskommen kann und welche Rolle dabei die Liebe zu einem anderen Menschen spielen kann. 

vier
Vielen Dank an den Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar.

Samstag, 12. August 2017

Dreh dich nicht um

Titel: Dreh dich nicht um
Autor: Jennifer L. Armentrout
Verlag: heyne>fliegt
Seiten: 384

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Inhalt:

Trau nicht einmal dir selbst!

Samantha ist schön. Sie ist mit dem coolsten Jungen der ganzen Schule zusammen. Sie hat alles, wovon die anderen Mädchen träumen. Dann verschwindet sie für vier Tage. Als sie wieder auftaucht, ist nichts mehr, wie es einmal war: Sie hat ihr Gedächtnis verloren. Und ihre beste Freundin Cassie wird vermisst. Ist sie einem Verbrechen zum Opfer gefallen? Und trägt etwa Samantha die Schuld daran?

Samantha bleibt nur sehr wenig Zeit, ihre Erinnerungen zurückzugewinnen. Denn jemand hat es auf sie abgesehen. Jemand, der genau weiß, was passiert ist...

Meine Meinung: 

Samantha ist ein 17-jähriges Mädchen, das zu den beliebtesten Mädchen auf der Highschool gehört und alles hat. Doch dann verschwindet sie spurlos- gemeinsam mit ihrer besten Freundin Cassie. Nach vier Tagen taucht nur eine der beiden auf - Samantha und das ohne Gedächtnis. Wird es ihr gelingen sich an die Geschehnisse der letzten Tage zu erinnern? Und wo ist Cassie abgeblieben?

Mit Samantha ist es Jennifer L. Armentrout gelungen einen interessanten Charakter zu schaffen. Nach dem Gedächtnisverlust ist Samantha nicht mehr die selbe Person. Nur durch Außenstehende bekommt sie mit wie unausstehlich sie teilweise war. Doch nun bekommt sie eine zweite Chance um sich zu beweisen. Bei ihrem Auftauchen ist sie eine starke Persönlichkeit, die zwar immer wieder an sich zweifelt, aber im Grunde weiß was sie will und das auch tut. Die 17-jährige Schülerin ist sehr schlau und wirkt auf mich sehr reif für ihr Alter. Der Autorin ist der Spagat zwischen Samanthas altem und neuem Leben sehr gut gelungen.

Der Schreibstil von Jennifer L. Armentrout ist sehr fesselnd, sodass ich das Buch schon nach wenigen Seiten kaum aus der Hand legen konnte. Sie versteht es genügend Spannung aufzubauen, da immer wieder neue Vermutungen aufgestellt wurden. Außerdem hat Armentrout Rückblenden zu dem Abend und anderen Details aus Samanthas Leben immer wieder gezielt eingesetzt, um den Leser auf eine neue Fährte zu locken. Allerdings hatte ich schon ziemlich am Anfang eine Vermutung, die sich dann zum Schluss auch bewahrheitet hat.
Das gesamte Buch ist aus Samanthas Sicht geschrieben. Dabei konnte man sich sehr gut in Samanthas Lage rein versetzen.

Ich kann euch das Buch wirklich empfehlen, auch wenn ihr nicht so der Fan von Thrillern seid. Jennifer L. Armentrout hat es wieder geschafft einen wundervolles Jugendbuch zu schreiben.


fünf
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar.

Sonntag, 6. August 2017

Charming Bad Boy

Titel: Charming Bad Boy
Autor: Adele Mann
Verlag: Feelings
Seiten: 394

Inhalt:
Eine süße Mitbewohnerin. Ein charmanter Bad Boy. Eine aufregende Mischung. Eine prickelnde und humorvolle Erotic Romance. 

Von ihrem Freund betrogen, steht die junge Lehrerin Dani ohne Wohnung da. Oder genauer gesagt wieder in ihrem Elternhaus in Brooklyn. Auf der Suche nach einer neuen Unterkunft, in einer Stadt, in der sich kaum jemand alleine eine anständige Wohnung leisten kann, ist gerade der Bad Boy Brock McNamara, der beste Freund ihres Bruders, keine gute Wahl als Mitbewohner. Doch seine Wohnung ist umwerfend und Brock sieht die Sache locker und lässt Dani einziehen. Nur so ein charmanter Sanitäter, der nichts anbrennen lässt und noch dazu wahnsinnig heiß ist, ist nicht unbedingt der richtige Mitbewohner. Vor allem, wenn man eine Schwäche für ihn hat. 

Meine Meinung: 
Als die Danielle St. Clair von ihrem Freund Jeff betrogen wird, steht sie ohne Wohnung da und muss schließlich wieder bei ihrer Familie Unterschlupf suchen. Danis Ziel? Ausziehen, ganz klar. Doch die Wohnungsbesichtigungen laufen alles andere als gut bis ausgerechnet Brock McNamara, Danis Jugendschwarm und der beste Freund ihres Bruders, ihr ein Zimmer in seiner Wohnung anbietet. Trotz Zweifel zieht Dani bei Brock ein. 

Danielle St. Clair, auch Dani genannt, ist eine aufgeschlossene, humorvolle, ehrgeizige und sympathische Irin. Sie ist Lehrerin an einer Schule in Manhattan, um ihre Studiengebühren ab zu bezahlen, denn eigentlich würde sie viel lieber in ihrer Heimat Brooklyn unterrichten. Doch was Dani sich in den Kopf setzt, zieht sie auch durch, da sie den Sturkopf ihres Vaters geerbt hat. Obwohl es immer wieder zu Streitigkeiten zwischen Dani und ihrem Vater kommt, ist sie ein totaler Familienmensch. Nachdem ihr Freund sie betrogen hat, ist ihr Selbstwertgefühl am Ende, aber sie schafft es im Laufe des Buches wieder zu alter Stärke zurück zu finden. 

Brock McNamara ist ebenfalls aus Brooklyn. Er ist nicht der Bad Boy, den man anhand des Klappentextes vermuten würde. Brock hat eine schlimme Kindheit erlebt und daher kommen auch seine Zweifel nicht gut genug zu sein. Diese Ereignisse haben ihn auch dazu gebracht Sanitäter zu werden und man merkt das er mit ganzem Herzen bei seinem Beruf ist. Er hat einen ausgeprägten Beschützerinstinkt und zudem ein großes Herz. 

Der Schreibstil von Adele Mann ist sehr leicht zu verstehen. Sie verwendet teilweise eine sehr bildhafte Sprache, sodass man alles genau vor Augen hat. Die Geschichte wird sowohl aus Danis als auch Brocks Sicht geschrieben, was mir sehr gut gefallen hat, denn so konnte man mit den beiden mitfühlen.

Meiner Meinung nach hat sich die Liebesgeschichte zwischen den beiden in einem guten Tempo entwickelt, weshalb es sehr authentisch wirkt. Meiner Meinung nach ist die Geschichte genau die richtige Mischung aus Liebe, Romantik, Drama und Erotik. Es passiert zwar viel, doch es wirkt nie überladen und bleibt authentisch.

Eine klare Leseempfehlung von mir.


fünf
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!