Dienstag, 25. April 2017

Good as Gone

Titel: Good as Gone
Autor: Amy Gentry
Verlag: C. Bertelsmann
Seiten: 317

IMG_2297 Inhalt: 

Mit dreizehn wurde sie entführt. Acht Jahre später taucht sie unversehrt wieder auf. Die Familie kann ihr Glück kaum fassen. Bis ihre Mutter von einem furchtbaren Verdachte gequält wird..

Meine Meinung
Im zarten Alter von 13 Jahren verschwindet Julie eines Nachts spurlos aus ihrem Elternhaus. Nur ihre kleine Schwester Jane hat den mutmaßlichen Entführer gesehen, doch er wird nie überführt. Bis Julie 8 Jahre nach ihrem Verschwinden wieder vor der Tür steht. Doch ist es wirklich Julie, die vor der Tür steht?

Dr. Anna Davalos ist eine der Hauptpersonen und erlebt den Alptraum jeder Mutter, denn ihr Kind wird entführt, woran sie sich lange Zeit die Schuld gibt. Sie glaubt sie hätte als Mutter versagt. Als Julie schließlich wieder vor ihr steht, ist sie zuerst überglücklich. Doch nach und nach kommen ihr die Zweifel, ob es sich bei dem Mädchen wirklich um Julie handelt und sie stellt Nachforschungen an.

Julie wird als 13-jährige eines Nachts entführt und kehrt nach 8 Jahren mit einer unglaublichen Geschichte wieder zurück. Doch ist dies wirklich so passiert?

Zum einen wird aus Annas Sicht erzählt, was mir sehr gut gefallen hat, da man ihr Gedankengänge so sehr gut nachvollziehen konnte. Zum anderen wurden im Verlauf des Buches Geschichten von verschiedenen Frauen erzählt, was mich allerdings teilweise etwas verwirrt hat. Nach und nach fügen sich die Puzzleteile allerdings zusammen.

Der Schreibstil von Amy Gentry hat kaum Emotionen vermittelt. Ich muss ehrlich gestehen, dass mich das Buch nicht wirklich gepackt hat und ich mich teilweise ziemlich durch die Seiten quälen musste, was vor allem an den vielen Perspektivenwechseln und der fehlenden Spannung gelegen hat. Zum Ende hin wurde wurde nochmal etwas Spannung aufgebaut, wobei das Ende für mich viel zu abrupt kam.

Von mir gibt es für das Buch nur 2 von 5 Sternen, da es mich nicht wirklich gepackt hat. Meiner Meinung nach muss man es nicht unbedingt gelesen haben.


zwei

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