Donnerstag, 12. Oktober 2017

Kiss me in Paris

Titel: Kiss me in Paris
Autor: Catherine Rider
Verlag: cbt
Seiten: 256

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Inhalt:
"Je t'aime" klingt schöner in Paris!
New Yorkerin Serena Fuentes hatte es sich alles so schön vorgestellt: Paris, die Stadt der Liebe, 21. Dezember, auf den Spuren der Hochzeitsreise ihrer Eltern, gemeinsam mit der Schwester - Romantik pur! Doch die Schwester düst mit ihrer neuesten Flamme nach Madrid ab, während Serena bei einem komplett Fremden unterkommen muss. Quelle horreur! Jean-Luc Thayer ist nur mäßig begeistert von der Aussicht, eine amerikanische Touristin babysitten zu müssen. Umso irritierter ist er, als Serena ihn auf eine von A bis Z durchgeplante Tour durch die Stadt mitzerrt. Jean-Luc improvisiert lieber, vorzugsweise mit der Kamera. Aber irgendwann auf dem langen Spaziergang durch Paris merken Serena und Jean-Luc, dass Gegensätze sich anziehen..

Meine Meinung:
Serena Fuentes kommt mit dem Ziel nach Paris die Hochzeitsreise ihrer Eltern nachzustellen. Eigentlich wollte sie das Projekt Romantik gemeinsam mit ihrer Schwester Lara und ihrer Mutter abwickeln, doch beide springen kurzfristig ab. So kommt es das Serena bei einem Freund ihrer Schwester, Jean-Luc, Unterschlupf findet und dieser sie schließlich auch auf der Tour durch Paris begleitet. Schon bald stellt sich Serena die Frage, ob sie wirklich nur wegen der Hochzeitsreise ihrer Eltern nach Paris gekommen ist und ob es Schicksal war, dass sie die Reise alleine durchziehen muss.

Serena Fuentes ist eine temperamentvolle Studentin aus New York, die sehr aufbrausend sein kann, wenn etwas nicht nach Plan läuft, obwohl sie eigentlich sehr durchorganisiert ist und alles bis ins kleinste Detail plant. Sie ist sehr gesprächig und extrovertiert.
Jean-Luc ist halb Amerikaner und halb Franzose, der aber schon seit einer Kindheit in Paris lebt und dort auch Fotografie studiert. Er liebt die Kunst. Er möchte Serena unbedingt "sein" Paris zeigen, wobei er aber auch immer wieder enttäuscht ist, wenn Serena nicht begeistert davon ist. In diesen Fällen ergreift er dann doch lieber die Flucht.

Leider bin ich mit beiden Charakteren nicht sonderlich warm geworden, wobei mir Jean-Luc da sympathischer war als Serena.

Der Schreibstil der beiden Autoren lässt sich wunderbar lesen. Die Geschichten wurde sowohl aus Serenas als auch aus Jean-Lucs Sicht erzählt. Leider muss ich aber sagen, dass die großen Gefühle nicht wirklich rüber kamen. Dafür wurde viel Wert auf die Beschreibung der Tour gelegt, wodurch sich die Geschichte teilweise etwas in die Länge gezogen hat. Die Romantik kam so leider ebenfalls etwas zu kurz, denn die Beziehung zwischen den beiden Charakteren kam mir über weite Strecken des Buches eher freundschaftlich vor. Erst gegen Ende knisterte es dann etwas, wobei mir das Ende auch etwas zu abgehackt war.

Das was der Geschichte an Winterstimmung fehlt, bringt das Cover mit sich. Denn wie schön ist bitte wieder dieses Cover? Es steht dem des ersten Bandes auf jeden Fall in Nichts nach und macht Lust auf Paris im Winter.

Alles in allem ist Kiss me in Paris ein schönes Buch für die Vorweihnachtszeit, wenn auch etwas schwächer als der 1. Teil Kiss me in New York.




drei

Dienstag, 3. Oktober 2017

Seven Nights - Paris

Titel: Seven Nights - Paris
Autor: Jeanette Grey
Verlag: Diana
Seiten: 416

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Inhalt: 
Bei Tag zeigt er ihr die schönsten Seiten von Paris, bei Nacht erfüllt er ihre geheimsten Wünsche

Rylan ist millionenschwer: Seine wahre Identität verheimlicht er - besonders vor Frauen. Sein Credo ist: keine Bedingungen, keine Verpflichtungen. Kate reist nach Paris, um Inspiration für ihr Kunststudium zu finden. Stattdessen trifft sie auf Rylan. Als sie sich in die Augen sehen, verändert sich alles: Zum ersten Mal hat Rylan eine Frau vor sich, mit der er alles teilen möchte. Doch er weiß, dass sein Geheimnis zwischen ihnen steht. Um Kate zu halten, muss er ihr die Wahrheit sagen - auch wenn das bedeuten könnte, sie zu verlieren.. 

Meine Meinung: 


Kate ist eine Kunststudentin aus New York. Sie reist nach Paris, um sich selbst zu finden und um sich über ihre Zukunft klar zu werden. Schon am zweiten Tag trifft sie auf Rylan. Zuerst möchte sie nichts mit ihm zu tun haben, da sie in der Vergangenheit keine guten Erfahrungen mit Männern gemacht hat. Doch schon nach dem ersten gemeinsamen Kaffee bröckelt ihr Widerstand und sie kann gar nicht genug von ihm bekommen. Meiner Meinung nach wirkt Kate sehr naiv im Umgang mit Rylan. Sie spricht nach zwei Tagen, die die beiden zusammen verbracht haben, schon von der großen Liebe, was nicht wirklich authentisch wirkt.
Rylan kommt ursprünglich auch aus den Staaten, doch wohnt bereits seit einem Jahr in Paris. Man lernt ihn als einen Mann kennen, der sich einen Spaß daraus macht Touristinnen aufzureisen. Doch schon bald merkt man, dass mehr hinter seinem Aufenthalt in Paris steckt und er vor seiner Vergangenheit davon läuft. Auch er verliebt sich postwendend in Kate und hadert allerdings noch mit seinen Gefühlen. Dabei versteckt er seine wahre Identität vor Kate, um sie für sich zu gewinnen.

Leider bin ich mit beiden Charakteren nicht so warm geworden. Meiner Meinung nach wirkt die Liebe zwischen den beiden nicht wirklich authentisch und geht viel zu schnell.

Das gesamte Buch war aus der Er-Perspektive sowohl aus Kates als auch aus Rylans Sicht geschrieben, was ich teilweise als sehr verwirrend empfunden habe. Vor allem zu Beginn des Buches wirkt alles sehr langatmig. Die Geschichte plätschert ohne jegliche Spannung vor sich hin.
Die Szenen, die bei Besichtigungstouren in Paris selbst gespielt haben, haben mir gut gefallen, da hier eine bildliche Sprache eingesetzt wurde, wodurch man sich alles sehr gut vorstellen konnte.  

Ich habe mich leider sehr durch das Buch gequält, was auf der einen Seite an den Charakteren, aber auf der anderen Seite auch an dem Schreibstil der Autorin lag. Gegen Ende wurde das Buch etwas besser, konnte ich aber nicht überzeugen.

zwei
Vielen Dank an den Diana-Verlag für das Rezensionsexemplar. 

Samstag, 30. September 2017

Unsere verlorenen Herzen

Titel: Unsere verlorenen Herzen
Autor: Krystal Sutherland
Verlag: cbt
Seiten: 384

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Inhalt: 
Was würdest du für deine große Liebe tun?

Der 17-jährige Henry war noch nie verliebt. Kein Herzklopfen, keine Schlaflosigkeit, keine großen Gefühle. Bis seine neue Mitschülerin Grace vor ihm steht: in schlabbrigen Jungsklamotten gehüllt, mit einem kaputten Bein und einer kaputten Seele. Ihre Zerbrechlichkeit macht sie in Henrys Augen nur noch schöner. Aber Grace lässt Henry kaum an sich heran - bis sie ihn eines Tages völlig unvermittelt küsst. Henry wagt es, zu hoffen. Doch irgendein ungreifbares Geheimnis scheint zwischen ihnen zu stehen..

Meine Meinung: 

Henry ist auf seine ganz eigene Art liebenswert. Er ist kreativ und lässt dies am liebsten beim schreiben raus. Er hält sich gerne im Hintergrund und kann keine Skandale oder sonstiges vorweisen. An seinem Versprechen auf die richtige zu warten, hält er so lange fest bis auf einmal Grace in sein Leben tritt, denn von ihr ist Henry sofort fasziniert. 
Grace ist erst seit kurzem auf der Schule und bringt jede Menge Geheimnisse mit sich. Sie ist anders als die anderen Mädchen an der Schule, denn sie sieht ungepflegt aus, trägt am liebsten Kleidung für Jungs und hat ein verletztes Bein, wodurch sie immer einen Gehstock bei sich trägt. Zu Beginn wollte ich unbedingt wissen, warum Grace so ist wie sie ist, denn es gibt zwei Arten von Grace. Zum einen die sympathische Grace, die immer einen passenden Spruch auf den Lippen hat und zum anderen die in sich gekehrte Grace, die Henry immer wieder abweist. Leider wurde Grace mir immer unsympathischer und am Ende war ich nur noch genervt von ihrem Verhalten. 
Zum Glück gab es allerdings noch die anderen Charaktere, denn sowohl Henrys Familie als auch seine beiden besten Freunde Lola und Murray. Der Zusammenhalt von der Familie ist einfach toll - genau so wie der zwischen den Freunden. Alle Charaktere haben etwas besonderes an sich, was dieses Buch auch irgendwie ausmacht. 

Aber auch der Schreibstil von Krystal Sutherland ist einfach grandios und fesselnd. Die Geschichte wird komplett aus Henrys Sicht erzählt. Manchmal hätte ich mir zwar auch einen Einblick in die Gedanken von Grace gewünscht, aber ich glaube das hätte dem Buch auch die Spannung genommen. So lebte das Buch von Henrys Emotionen. Man konnte mit ihm Lachen, aber eben auch weinen. Die Mischung der Emotionen hat einfach gestimmt und wirkte deshalb so authentisch. Aufgelockert wurde das Buch durch ein paar Chatverläufe von Grace und Henry und anderen tollen Illustrationen. Außerdem gab es genügend Anspielungen auf Harry Potter, Star Wars und andere Filme, Bücher und Musik. 

Alles in allem hat die Autorin es gepackt auch ernstere Themen in einen tollen Jugendroman zu verpacken, der authentisch und echt wirkt. Vor allem das Ende hat mich aus den Socken gehauen, denn ich habe es so auf keinen Fall kommen sehen. Von mir bekommt das Buch eine absolute Leseempfehlung, denn es geht um so viel mehr als die erste große Liebe. 

fünf
Vielen Dank an den cbt-Verlag für das Rezensionsexemplar.