Samstag, 20. Mai 2017

Der letzte erste Blick

Titel: Der letzte erste Blick
Autor: Bianca Iosivoni
Verlag: LYX
Seiten: 436


Inhalt:
Endlich frei! Emery Lance kann es nicht erwarten, ihr Studium in West Virginia zu beginnen. Niemand kennt hier ihre Geschichte. Niemand weiß, was zu Hause geschehen ist. Dafür ist sie auch bereit, in Kauf zu nehmen, dass die Situation im Wohnheim alles andere als ideal ist. Nicht nur treibt ihr Mitbewohner sie regelmäßig in den Wahnsinn - sein bester Freund Dylan Westbrook bringt ihr Herz mit einem einzigen Blick zum Rasen..

Meine Meinung: 
Emery Lence freut sich auf ihr neues Leben in West Virginia, knapp 2000 Meilen von ihrer Heimatstadt und ihrem alten Leben in Montana entfernt. Doch im Wohnheim angekommen, kommt es schon zu der ersten Auseinandersetzung mit ihrem neuen Mitbewohner Mason. Als dann auch noch Dylan Westbrook, Masons bester Freund, auftaucht, ist das Chaos perfekt. 

Emery Lance war mir von Anfang an sympathisch. Man lernt sie als sehr selbstsichere und schlagfertige Person kennen, die anderen Menschen nicht so schnell vertraut und ein totaler Familienmensch ist. Nach und nach lernt man immer mehr Seiten an ihr kennen. Unter anderem auch die verletzliche Seite, die sie dank ihrer Vergangenheit und vor allem dem letzten High School Jahr mit sich herum trägt. Außerdem ist sie ein sehr humorvoller Mensch und für jede Herausforderung zu haben.
Dylan Westbrook studiert Tiermedizin und arbeitet nebenbei in einer Tierklinik. Trotz seiner knappen Freizeit ist er jederzeit für seine Freunde da, wenn sie Hilfe brauchen. Dylan ist trotz seiner schweren Kindheit ein sehr positiver und humorvoller Mensch. 
Zusammen sind Emery und Dylan einfach unschlagbar. Am Anfang spielen die beiden sich immer wieder gegenseitig Streiche. Wie sagt man so schön: Was liebt, das neckt sich! Nach und nach merkt man, dass mehr als nur die Streiche zwischen den beiden steht. 
Auch die Nebencharaktere haben mir sehr gut gefallen. Die Clique der beiden besteht aus den unterschiedlichsten Charakteren und doch ist es eine homogene Gruppe, die immer füreinander da ist. 

Der Schreibstil von Bianca Iosivoni ist sehr gefühlvoll, humorvoll und flüssig, weshalb ich das Buch zwischenzeitlich kaum aus der Hand legen konnte. Die Geschichte wird sowohl aus Emerys als auch aus Dylans Sicht erzählt, was mir sehr gut gefallen hat. Ich konnte viel mit den beiden lachen und mitfiebern.
Es passieren sehr viele Sachen und doch wurde es nie langweilig. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden entwickelt sich langsam, was es sehr realistisch wirken lässt. 

Das Cover besticht vor allem durch seine Schlichtheit und doch ist es ein absoluter Hingucker und passt meiner Meinung nach sehr gut zur Geschichte. 

Von mir bekommt das Buch eine absolute Leseempfehlung, da die Geschichte der beiden sehr humorvoll und gefühlvoll beschrieben wird. Ich bin schon sehr gespannt auf den 2. Band "der letzte erste Kuss" der Reihe, der Ende Oktober erscheinen wird. 

Vielen Dank an den LYX-Verlag für das Rezensionsexemplar. 


fünf

Sonntag, 14. Mai 2017

Second Chance for Love

Titel: Second Chance for Love
Autor: Sarah Glicker
Verlag: Forever
Seiten: 200


Inhalt: 
Er ist ein Bad Boy, doch für sie würde er durchs Feuer gehen...

Obwohl Lindsay es im Leben nicht leicht hat, schaut sie immer nach vorn. Als ihre große Liebe Sean ihr eröffnet, dass er nicht bei ihr in Las Vegas bleiben, sondern für sein Sportstudium nach Fresno gehen wird, entscheidet sie sich für die Trennung. Doch danach scheint sie mit Männern kein Glück mehr zu haben. Und drei Jahre später steht Sean wieder vor ihr: mit durchtrainierten Körper, heißen Tattoos und seinem charmanten schiefen Grinsen. Lindsays Herz schlägt sofort höher: Soll sie ihrer Liebe noch eine zweite Chance geben? Doch was wird Sean sagen, wenn er von Lindsays Geheimnis erfährt?

Meine Meinung: 
Nach der Trennung von Sean hat Lindsay kein Glück mehr bei Männern. Doch dann steht Sean nach 2 langen Jahren wieder vor ihr und sie muss sich entscheiden. ob sie bereit ist wieder eine Beziehung einzugehen. 

Lindsay ist eine Informatikstudentin aus Las Vegas. Meiner Meinung nach ist Lindsay teilweise sehr naiv und doch sind ihre Handlungen manchmal sehr impulsiv, was sie etwas kindisch wirken lässt.
Sean ist vor 2 Jahren nach Fresno gezogen, um Sport zu studieren. Nach und nach erfährt man, dass Probleme in der Familie wohl auch ein Grund für seinen Umzug waren. Er ist sehr freundlich, zuvorkommend und hat einen sehr ausgeprägten Beschützerinstinkt.
Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich mit beiden Charakteren nicht so wirklich anfreunden konnte und mir beide etwas auf die Nerven gegangen sind, was zum Ende hin immer schlimmer wurde.

Der Schreibstil von Sarah Glicker war sehr einfach zu lesen. Das einzige was den Lesefluss gestört hat, war, dass manche Szenen etwas kurzatmig und abgehackt waren. Die Geschichte wurde nur aus Lindsays Sicht geschrieben. Manchmal hätte ich mir auch einen Einblick in Seans Gedanken gewünscht, um ihn besser kennen zu lernen.

Leider war mir die Geschichte teilweise, vor allem gegen Ende hin, etwas sehr vorhersehbar und es ging auch alles sehr schnell, dabei hatte die Geschichte wirklich gut angefangen. Bis auf den „Störenfried“ Heather war mir alles zu Friede, Freude, Eierkuchen und zu kitschig. 

Ich hatte mir durch den Klappentext etwas mehr von dem Buch erwartet und war leider ziemlich enttäuscht. Meiner Meinung nach muss man es nicht unbedingt gelesen haben. 

zwei
Vielen Dank an den Forever Ullstein Verlag für das Rezensionsexemplar. 

Dienstag, 25. April 2017

Good as Gone

Titel: Good as Gone
Autor: Amy Gentry
Verlag: C. Bertelsmann
Seiten: 317

IMG_2297 Inhalt: 

Mit dreizehn wurde sie entführt. Acht Jahre später taucht sie unversehrt wieder auf. Die Familie kann ihr Glück kaum fassen. Bis ihre Mutter von einem furchtbaren Verdachte gequält wird..

Meine Meinung
Im zarten Alter von 13 Jahren verschwindet Julie eines Nachts spurlos aus ihrem Elternhaus. Nur ihre kleine Schwester Jane hat den mutmaßlichen Entführer gesehen, doch er wird nie überführt. Bis Julie 8 Jahre nach ihrem Verschwinden wieder vor der Tür steht. Doch ist es wirklich Julie, die vor der Tür steht?

Dr. Anna Davalos ist eine der Hauptpersonen und erlebt den Alptraum jeder Mutter, denn ihr Kind wird entführt, woran sie sich lange Zeit die Schuld gibt. Sie glaubt sie hätte als Mutter versagt. Als Julie schließlich wieder vor ihr steht, ist sie zuerst überglücklich. Doch nach und nach kommen ihr die Zweifel, ob es sich bei dem Mädchen wirklich um Julie handelt und sie stellt Nachforschungen an.

Julie wird als 13-jährige eines Nachts entführt und kehrt nach 8 Jahren mit einer unglaublichen Geschichte wieder zurück. Doch ist dies wirklich so passiert?

Zum einen wird aus Annas Sicht erzählt, was mir sehr gut gefallen hat, da man ihr Gedankengänge so sehr gut nachvollziehen konnte. Zum anderen wurden im Verlauf des Buches Geschichten von verschiedenen Frauen erzählt, was mich allerdings teilweise etwas verwirrt hat. Nach und nach fügen sich die Puzzleteile allerdings zusammen.

Der Schreibstil von Amy Gentry hat kaum Emotionen vermittelt. Ich muss ehrlich gestehen, dass mich das Buch nicht wirklich gepackt hat und ich mich teilweise ziemlich durch die Seiten quälen musste, was vor allem an den vielen Perspektivenwechseln und der fehlenden Spannung gelegen hat. Zum Ende hin wurde wurde nochmal etwas Spannung aufgebaut, wobei das Ende für mich viel zu abrupt kam.

Von mir gibt es für das Buch nur 2 von 5 Sternen, da es mich nicht wirklich gepackt hat. Meiner Meinung nach muss man es nicht unbedingt gelesen haben.


zwei