Dienstag, 16. Januar 2018

Rock my Heart

Titel: Rock my Heart
Autor: Jamie Shaw
Verlag: blanvalet
Seiten: 384

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Inhalt: 
Wild, sexy, heiß - er ist ein Rockstar und könnte jede haben, doch er will nur sie!

Feiern, tanzen - einfach Spaß haben! Das ist der Plan von Rowan Michaels und ihrer Freundin Dee, als sie zu einem Konzert der Band The Last Ones to Know in den angesagtesten Club der Stadt gehen. Was Rowan allerdings gründlich die Laune versaut, ist ihr Freund Brasy, den sie dort mit einer anderen Frau beim Knutschen sieht. Noch vor Beginn des Konzerts flüchtet sie nach draußen, und trifft dort auf Adam Everest, den absolut heißen, verdammt attraktiven Sänger der Band. Sie lässt sich zu einem Kuss hinreißen - zu einem Kuss, der nicht nur ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen wird...

Meine Meinung: 
Rowan Michaels Leben scheint perfekt: sie wohnt mit ihrem Freund zusammen und das College, welches sie zusammen mit ihrer besten Freundin Dee besuchen wird, beginnt in wenigen Tagen. Um das zu feiern, besucht sie mit Dee ein Konzert der Band The Last Ones to Know. Doch der Abend verläuft anders als geplant, denn Rowan erwischt ihren Freund als er sie mit einer anderen Frau betrügt. Daraufhin verlässt sie den Club und trifft auf Adam Everest, den Sänger der Band, welcher sie zu trösten versucht. Schnell kommt es zu einem Kuss zwischen den beiden, den beide nicht so schnell vergessen werden.. 

Rowan Michaels, die von ihren Freunden nur Ro genannt wird, ist ein unglaublich sympathischer Charakter. Sie ist nicht die typische Collegestudentin, denn sie liest lieber als auf Partys zu gehen und kleidet sich nicht gerade sexy. Außerdem ist sie immer für ihre Freunde da und ein totaler Familienmensch, auch wenn sie froh ist endlich auf eigenen Beinen stehen zu können. Wenn sie sich erst einmal was in den Kopf gesetzt hat, zieht sie es auch durch, denn sie kann unglaublich stur und ehrgeizig sein. 
Adam Everest ist der Sänger der Band The Last Ones to Know. Zuerst lernt man ihn als den typischen Bad Boy kennen, der (fast) jede Frau haben kann und das auch in vollen Zügen ausnutzt. Er genießt einfach sein Leben, trinkt gerne mal ein Glas zu viel und raucht eine Zigarette nach der anderen. Aber auch er hat eine andere Seite, die der Leser im Verlauf der Geschichte immer mehr zu sehen bekommt. Auch bei ihm gilt: was er sich in den Kopf setzt, bekommt er auch. 
Auch die Nebencharaktere konnten mich überzeugen: angefangen bei Dee, über Leti bis hin zu den anderen Bandmitgliedern Shawn, Joel, Mike und Cody. Alle Charaktere haben etwas einzigartiges an sich und wirken sehr authentisch. 

Die Geschichte beginnt natürlich Explosiv durch das Aufeinander treffen von Rowan und Adam. Doch wer denkt, dass es danach mit der Spannung Berg ab geht, hat weit gefehlt, denn die Autorin hat es mit ihrem gefühlvollen und humorvollen Schreibstil geschafft die Spannung die ganze Zeit hoch zu halten. Als Leser ist man hautnah dabei wie sich die Gefühle bei Rowan entwickeln. Als besonderen Abschluss bekommt der der Leser im Epilog nochmal einen Eindruck von Adams Gefühlen, was ihn nochmal authentischer macht. 

Alles in allem ein gelungener Auftakt der The Last Ones to Know Reihe, der definitiv Lust auf Mehr macht. 

fünf

Montag, 15. Januar 2018

Game of Hearts

Titel: Game of Hearts
Autor: Geneva Lee
Verlag: blanvalet
Seiten: 288

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Inhalt:
Viva Las Vegas! Verbotene Küsse, gefährliche Liebe und gestohlene Herzen - in der sündigsten Stadt der Welt...

Als Emma Southerly auf eine exklusiven Party, auf der sie eigentlich weder sein will noch erwünscht ist, den attraktiven, geheimnisvollen Jamie trifft, klopft ihr Herz vom ersten Augenblick an einen Takt schneller. Wer ist dieser Mann mit dem raubtierhaften Charme, und warum fühlt sie sich so zu ihm hingezogen? Trotz aller Bedenken verbringt sie eine leidenschaftliche Nacht mit ihm, die sie so schnell nicht vergessen wird - auch, weil es am nächsten Morgen in Las Vegas nur ein Thema gibt: Eine Leiche wurde gefunden - und Jamie ist der Hauptverdächtige. Aber er war doch die ganze Nacht bei ihr, oder etwa nicht?

Meine Meinung:
Nach dem Tod ihrer Schwester Becca zieht Emma Southerly sich immer mehr aus ihrem sozialen Umfeld zurück. Doch hin und wieder schafft es Josi, Emmas beste Freundin, sie aus ihrem Loch heraus zu ziehen. Eines Abends gehen die beiden also auf die Party von Monroe West, Emmas Erzfeindin. Doch sie wird kurzerhand von Monroe rausgeworfen und trifft auf der Suche nach Josi auf Jameson und die beiden verbringen eine Nacht zusammen. Am nächsten Morgen ist Jameson weg und es wird eine Leiche gefunden. Und es kommt noch schlimmer: Jamie ist der Hauptverdächtige

Emma hat es nicht gerade leicht in ihrem Leben: ihre Eltern leben getrennt, ihr Vater ist alkoholabhängig und ihre Schwester ist tot. Noch dazu geht sie auf eine Privatschule und wird dort mehr oder weniger verachtet, denn ihre Familie gehört nicht zu den reichsten in Las Vegas. Trotzdem schlägt sich Emma mit einer Portion Sarkasmus und ihrer besten Freundin Josi durch den Alltag.  
Jameson, der von seiner Familie Jamie genannt wird, ist so ziemlich genau das Gegenteil von Emma, denn seine Familie gehört zu den vermögendsten Familien in ganz Las Vegas. Er wird teilweise als Bad Boy dargestellt, aber auch er hat eine romantische und verletzliche Seite, die sich im Verlauf der Geschichte mehrmals zeigt.  
Meiner Meinung nach sind die Charaktere alle sehr blass geblieben und man hätte einiges mehr rausholen können. 

Der Schreibstil der Autorin konnte mich leider nicht so überzeugen. Ich habe lange gebraucht, um in die Geschichte einzutauchen, weil diese sich am Anfang sehr gezogen hat. Gegen Ende wurde das Buch dann etwas spannender, allerdings haben sich die Ereignisse dann auch ziemlich überschlagen und endeten in einem miesen Cliffhanger, der die Spannung auf den 2. Band hochhält. 

 Alles in allem ein mittelmäßiger Auftakt zur neuen Reihe von Geneva Lee. Trotzdem bin ich gespannt wie es weiter geht und hoffe, dass mich der 2. Band mehr überzeugen kann. 

drei
Vielen Dank an den blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar.

Mittwoch, 10. Januar 2018

Zehn Wünsche bis zum Horizont

Titel: Zehn Wünsche bis zum Horizont
Autor: Emma Heatherington
Verlag: HarperCollins
Seiten: 440


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Inhalt:
Zur größten Brücke der Welt reisen, sich ein Tattoo stechen lassen, die Flügel ausbreiten und losfliegen...
Eine Schachtel voller Träume hält Maggie in den Händen. Doch es sind nicht ihre eigenen. Sie gehören Lucy, dem Mädchen, dessen Herz in Maggies Brust schlägt. Als Trägerin eines Spenderherzens weiß sie, dass Zeit ihr kostbarstes Gut ist. Und so macht sie sich daran, Lucys Träume zu erfüllen. Womit sie nicht gerechnet hat: Lucy macht ihr ein weiteres Geschenk: den Mut, jeden Tag wie den letzten zu leben.

Meine Meinung:
Maggie O‘Hara ist gerade am Tiefpunkt ihres Lebens angelangt: gerade von ihrem Ehemann verlassen wurde, ersäuft die 34-jährige ihren Kummer im Alkohol. Noch dazu wurde sie aufgrund dessen von ihrer Arbeit freigestellt. Doch dann bekommt Sie Post von Simon, dem Bruder des Mädchens, dessen Herz Maggie seit 17 Jahren in sich trägt. Dazu erhält sie die unerfüllten Träume von Lucy, für die sie sich auf eine wunderbare Reise begibt.
Der Einstieg in die Geschichte ist mir zu Beginn wirklich schwer gefallen, denn ich konnte das Verhalten von Maggie überhaupt nicht nachvollziehen. Man merkt, dass Maggie sich nicht nur die anstehende Scheidung von ihrem Ehemann macht, sondern sie auch mit der Herztransplantation, die bereits 17 Jahre zurück liegt, noch nicht noch nicht so ganz abgeschlossen hat. Diese Einstellung ändert sich schlagartig nachdem Simon in ihr Leben tritt und mit ihm die Träume von Lucy. Von da an konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, denn Emma Heatherington weiß mit einem locker leichten und gefühlvollen Schreibstil zu überzeugen. Ich habe während der aufregenden Reise mit Maggie gefiebert, gelacht, aber auch geweint. Emma Heatherington zeigt mit diesem Buch, dass man jeden Augenblick genießen sollte und sich auch mal Fehler eingestehen sollte, sowie es Maggie O’Hara getan hat.
Ein großer Kritikpunkt ist für mich allerdings der Epilog. Das Ende war nahezu perfekt gewählt und ich habe Rotz und Wasser geheult. Doch dann kam der Epilog, welcher das schöne Ende wieder etwas kaputt gemacht hat.
Meiner Meinung nach ist „Zehn Wünsche bis zum Horizont“ ein sehr gefühlvolles Buch, das zum Nachdenken anregt. Auch nach beenden des Buches lässt mich die Geschichte rund um Maggie und ihre Reise nicht so ganz los, denn Organspende ist meiner Meinung nach ein wichtiges Thema, das in unserer Gesellschaft gerne mal tot geschwiegen wird.
vier
Vielen Dank an Netgalley und den Verlag für das Rezensionsexemplar!